Ab wann ist man Untreu?

Was ist Treue eigentlich? Und ab wann ist man untreu? Wenn die Spannung zwischen dem Bedürfnis nach Freiheit und dem Bedürfnis nach emotionaler Stabilität zu groß wird, denken Paare immer öfter an eine offene Beziehung. Was heißt das eigentlich, kann das funktionieren? Was sind die Vorteile und was die Nachteile. In diesem Beitrag tauchen wir etwas tiefer in diese Themen ein.

Lust und Liebe

Valentinstag und Karneval. Lust und Liebe im ungleichen Doppelpack in diesem Februar 2020. Hier ein hoch auf die Romantische Liebe und dort Lust am Brechen aller Konventionen. Ziehen wir die Masken eigentlich an oder lassen wir sie fallen … :)

Im Februar gibt es gleich zwei besondere Anlässe sich mit Lust und Liebe zu beschäftigen. Allerdings das auf ganz unterschiedliche Weise. Zunächst einmal haben wir da den Valentinstag. Ein zugegeben kulturell noch recht neuer Import aus den USA, inzwischen aber Dank viel Werbung für zum Beispiel rote Unterwäsche, der Feiertag für Verliebte und solche, die es bleiben wollen.

Valentinstag und Karneval

Am 14. Februar ist Valentinstag. Ein zugegeben kulturell noch recht neuer Import aus den USA, inzwischen aber Dank viel Werbung für zum Beispiel rote Unterwäsche, der Feiertag für Verliebte und solche, die es bleiben wollen.

Dazu eine kleine Anekdote am Rande. Gegen Ende einer langen Beziehung bekam ich mal am Valentinstag eine süße kleine Torte in Herzform mit Himbeeren nach Hause geliefert. Nach Hause war dort wo ich mit meinem damaligen Partner, der damals noch Freund hieß, wohnte. Meine Freude währte allerdings nicht lange, denn die Torte war von einer besonders ‚lustigen‘ Freundin meines Partners. Sie wollte ihm damit eine Freude zum Valentinstag machen. Und jetzt dürfen Sie raten was ich mit dem Ding gemacht habe ;)

Ich wünsche Ihnen und Euch also keinen Herzkuchen. Vielmehr einen Tag, den es viel öfter im Jahr geben sollte, einen Tag an dem man sich kleine Aufmerksamkeiten schenkt. Denn die halten die Liebe lebendig. Sie sagen, ich habe an Dich gedacht. Heute, zwischen den Meetings, zwischen dem Kinder hin-und-herfahren und all den anderen Dingen, die erledigt werden wollten. Und …, es waren sehr schöne Gedanken.

Dann, gleich eine Woche später: Karneval, Fasching, die Hochzeit der fünften Jahreszeit.
Es soll tatsächlich Paare geben, die sich zu diesen tollen Tagen jeweils unterschiedliche Hotelzimmer buchen und sich die Freiheit eines ungebundenen Lebens gönnen. Und wer weiß schon, was dann so passiert. Vielleicht landet man am Ende der Nacht, angeregt von der eigenen Wirkung auf fremde Menschen doch wieder zusammen im selben Zimmer? Käme man auch damit zurecht, wenn der andere es ‚durchgezogen‘ hätte? Reicht es zur Abwechslung schon, die Möglichkeit zu haben?
Was ist Treue überhaupt und wann ist man Untreu? Das sind beim näher hinschauen sehr spannende Fragen.

Da ich zu diesem Thema auch gerade für ein Interview angefragt wurde und auch immer mehr Paare die Möglichkeit einer offenen Beziehung ansprechen, hier einige Fragen dazu. Wie würden Sie sie beantworten:

Was bedeutet Treue für Sie?

  • Was bedeutet Treue für Sie?
  • Wie wichtig ist Ihnen sexuelle Exklusivität? Was heißt das genau für Sie?
  • Gibt es etwas, das als Symbol für Ihre besondere Verbindung, für Ihre Liebe, nicht mit einer anderen Person geteilt werden sollte? … das sind oft noch andere Dinge als die körperliche Intimität.
  • Wo beginnt Untreue für Sie?

Es macht Sinn, sich diese Fragen in guten Zeiten zu stellen. Eben nicht nur zu Beginn einer Partnerschaft, sondern immer mal wieder. Oft haben Paare eine unausgesprochene Übereinkunft was noch o.k. ist und was nicht mehr. Und es kommt vor, dass ein Partner die Übereinkunft ändern möchte.

Die Einstellung zu diesem Thema ist einerseits abhängig von persönlichen Werten und andererseits von dem, was ich für mich brauche, damit ich mich persönlich sicher und geborgen fühle. Werte können sich im Laufe des Lebens durch Erfahrungen verändern. Bedürfnisse bleiben in der Tendenz ähnlich. Mit großer Wahrscheinlichkeit ändert sich aber das individuelle Bedürfnis nach Sicherheit und Freiheit in verschiedenen Lebensphasen. Wenn meine Selbstsicherheit gerade einen herben Schlag erlitten hat, z.B. weil ich meinen Job verloren habe oder weil mein Körper nach dem zweiten Kind nicht mehr so aussieht wie ich ihn selbst attraktiv finde, dann wird es mir schwerer fallen, den Wunsch meines Partners nach mehr individueller Freiheit mitzutragen, als das in einer Phase mit Wind unter den Flügeln der Fall wäre oder sogar gewesen ist.

Hohe Werte sind manchmal ein Problem

Schwierig wird es, wenn sich die eigenen Werte nicht mit den persönlichen Bedürfnissen in Übereinstimmung bringen lassen. Es kann dann passieren, dass man sich auf eine ‚gute und richtige‘ Vereinbarung einlässt, obwohl man sie im tiefsten Inneren nicht bereit ist einzuhalten. Aus so einem gespaltenen Verhältnis in sich selbst erwächst, wenn man nicht gut darauf aufpasst, die Versuchung zwei Leben zu führen. Ein offizielles und eines, von dem keiner was wissen soll. Am liebsten nicht mal man selbst. Verdrängung im Alltag ist da ein verlässlicher Verbündeter. So kommt es auch, dass man in Datingprofilen folgendes findet: suche eine wertorientierte, ehrliche und diskrete Zweitbeziehung. Kein Scherz.
Nach der ersten Zeit voller Enthusiasmus und in Momenten der Selbstkonfrontation wandelt sich das süße Geheimnis dann in schamvolle Gewissensbisse. Hohe Werte sind an sich natürlich nichts schlechtes sondern etwas bewundernswertes. Ein sehr hoher Anspruch an sich selbst macht es jedoch auch schwerer zu seinen eigenen Schwächen zu stehen und sie anzunehmen. Eine innere Annahme aller Bedürfnisse lässt diese handhabbarer werden und nun kann der Verstand diese Kräfte in eine konkruente Verhaltensstrategie einbeziehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Mensch an seine Vorsätze hält sowie die gefühlte Zufriedenheit mit sich selbst steigen in der Folge merklich an.

Dann doch lieber eine offene Beziehung

Also doch lieber ehrlich sein und offen mit den eigenen Bedürfnissen umgehen, denken sich da andere Paare und erwägen ihre Beziehung zu öffnen. Zumindest für eine Zeit. Manche Menschen sagen sogar von sich, dass Sie polyamor veranlagt seien und gern dauerhaft mehrere Liebesbeziehungen parallel führen möchten.

Was für Sie das Richtige ist und was Sie als Paar leben möchten, dazu haben Sie heute in Übereinkunft mit Ihrem Partner beinahe die freie Auswahl. Das war nicht immer so. Früher gab es einen klaren gesellschaftlichen Konsens wie Paare zu leben hatten – zumindest offiziell. Welche gesellschaftlichen Nachteile sich aus dem Nichtbeachten von Konventionen ergaben, war durchaus nicht gleich, sondern vom Rang und ja, auch vom Geschlecht der Person abhängig. Reste dieser ungleichen Betrachtung halten sich bis heute.

Freiheit und Verantwortung

Insgesamt sind wir jedoch viel freier zu entscheiden, wie wir leben wollen. Mit dieser Freiheit geht jedoch die Verantwortung für das eigene Wohl, und das Wohl der Menschen, die sich uns anvertrauen, Hand-in-Hand. Der Preis der ehrlichen Freiheit ist ein hoher Mehraufwand an Zeit und Energie. Er wird benötigt für das eigene Emotionsmanagement, für wiederkehrende Themen in der Kommunikation und das emotionale Mithalten der Partner. Alternative Beziehungsmodelle klingen für Menschen, die nicht besonders monogam veranlagt sind, erstmal verlockend, wollen aber aus diesen Gründen gut überlegt sein.

Sex verbindet.

Eine andere häufig geäußerte Idee ist daher, dass die Verbindung zu einem Menschen außerhalb der Hauptbeziehung ausschließlich körperlicher Natur sein soll, dass also die emotionale Verbundenheit nur zum Lebenspartner bestehen darf. Hier macht uns allerdings die Natur schnell mal einen Strich durch die Rechnung. Körperkontakt und insbesondere sexueller Kontakt bindet. Ja, richtig, wenn wir uns streicheln, wenn wir Küsse austauschen und noch intensiver, wenn wir uns sexuell vereinigen, dann löst das eine emotionale Verbindung aus. Das sogenannte Kuschelhormon, Oxytocin, hat daran wohl den größten Anteil. Zwar können wir bis zu einem gewissen Grad kognitiv dagegenhalten, aber bei wiederholten sexuellen Kontakten entwickeln wir, Frauen und Männer, dann meist doch Gefühle für den anderen Menschen.

Und das ist auch sehr gut so. Paare erschaffen ihre emotionale Verbundenheit durch die Öffnung in einer bezogenen sexuellen Begegnung immer wieder neu. Unter anderem deshalb ist eine gute, emotional befriedigende Sexualität auch so wichtig für eine Paarbeziehung. Warum das nicht immer einfach ist und was es braucht, um die Sexualität auch nach Jahren noch lebendig zu halten, ist ein anderes Thema. Auf jeden Fall reicht es nicht, sich einfach drauf einzulassen, obwohl man nicht möchte. Insbesondere Frauen sagen da eher zu spät ‚nein‘. Nämlich dann, wenn der Körper sich nicht mehr überstimmen lässt. Aus dieser Sackgasse kann man aber auch wieder herauskommen. Mehr dazu in einem der folgenden Newsletter.

Genießen Sie den Februar.

LustforLife Newsletter Inspirationen Januar 2020

Raum für Intuition. Vom Dialog zwischen Kopf und Bauch.

Wir sind gerade in dieser wundervoll herrlich stillen Zeit zwischen den Jahren und darum möchte auch ich nicht allzu laut sein, in diesem letzen Beitrag in 2019. Der Dialog um den es hier geht, ist eben auch ein innerer, ein stiller. Es geht um den Dialog zwischen Kopf und Bauch.

Rauhnächte. Die Zeit zwischen den Jahren.

Um was geht es in dieser stillen Zeit? Geht es um Rückschau und um Vorschau …

Wenn ich das denke, dann merke ich im gleichen Augenblick: ich verlasse den Ort an dem ich gerade bin und der mir in dieser Zeit so wertvoll ist. Ich verlasse den Ort oder vielleicht noch besser, den Zustand des Nicht-Denkens.

Es reißt mich heraus aus dem Dasein. Aus dem Fühlen. Denn was ich gerade möchte ist: Mich fühlen. Und mich verbunden fühlen. Tiefer Eintauchen in mich selbst und in die Welt um mich herum. Für diese Zeit, Augenblick für Augenblick, urteilsfrei betrachten, was aus mir aufsteigen will. Und wenn ich da so in mich hereinfühle, dann finde ich diesen Ort überall in mir, vor allem aber, in meinem Bauch.

Als Kind hat mich der Gedanke beschäftigt, dass es anscheinend unmöglich ist nicht zu denken. Ich habe versucht mich genau darauf zu konzentrieren: nicht zu denken. Und es ist mir tatsächlich nicht gelungen. Oh Wunder. Denn wo war ich denn, wärend ich mich so angestrengt habe nicht zu fühlen? Ich war im Kopf, nicht im Bauch.

Aber wir alle können es alle: nicht denken. Und wir tun das auch. In den besonderen Momenten in denen wir nur fühlen. Und genau dann kommt es schneller wieder als wir wahrnehmen. Das Denken kommt zurück und nimmt dem Fühlen den Raum. Schon der entstehende und ausgesprochene Satz: Ist das schön! Bringt uns aus der Rolle des Erlebenden, aus dem Bauch – in die Rolle des Beobachters, in den Kopf. Noch dazu eines bewertenden Beobachters. Wir distanzieren uns damit von der Welt um uns herum und das hat eine Auswirkung auf unsere Wahrnehmung und über unsere Wahrnehmung hat dieses Distanzieren und das Bewerten eine direkte Auswirkung auf unser Erleben selbst. Eine ganzheitliche Wahrnehmung dessen was ist, der Menschen um uns herum und so auch unseres Partners, wird schwieriger. Wir sind raus aus dem Moment, wie wir es manchmal umgangssprachlich formulieren.

Intuition. Bottom-up Kommunkation vom Bauch zum Kopf.

Und gerade das möchte ich in dieser Zeit vermeiden. Gerade jetzt, in den Raunächten, möchte ich nicht denkend bewerten, sondern intensiver fühlen, eben ganzheitlich Wahrnehmen. In meine eigenen Tiefen absteigen, mich sinken lassen. Und kommen lassen, Eindrücke sammeln, Bilder entstehen lassen, Rufe empfangen.

Ich möchte nicht darüber nachdenken wie 2019 war oder was 2020 sein soll, ich möchte diese Stille Zeit genießen. Und nach diesem intensiven Schöpfen über eine ganzheitliche Wahrnehmung, für deren Komplexität das Wort Fühlen genau besehen viel zu undifferenziert ist, hat auch das Denken wieder seinen Platz. Es erlaubt mir über das Wahrgenommene nachzudenken und es nun ganz bewusst zu bewerten. Für mich bewerten, nicht an sich bewerten.

Silvester. Für manche nur ein ganz normaler Abend, für andere eine ganz besondere Nacht. Eine Nacht des Neuanfangs.

Möchte ich die neuen Wege gehen, die sich da am Horizont abzeichnen? Was wird das für mich bedeuten? Was mit sich bringen? Möchte ich das Risiko einer Veränderung eingehen? Kann und will ich den möglichen Preis zahlen.

Für solche Abwägungen haben wir unseren Verstand. Und nach solchen Abwägungen ist es dann doch wieder der Bauch, der die Entscheidungen trifft. Auch das Bauchgefühl ist übrigens eine solche körperliche Sensation, die uns meist recht verlässlich sagt, was für uns eine gute Entscheidung ist. Vernachlässigen wir diesen Dialog von Kopf und Bauch; verlassen wir uns nur noch auf das Denken, so beeinflusst das eben nicht nur den Denkprozess, es beeinflusst auch unsere Wahrnehmung selbst und damit unser Erleben.

Kreisende Gedanken behindern den Dialog zwischen Kopf und Bauch.

Es bildet sich ein sich selbst verstärkender Prozess, der uns immer selektiver nur noch das wahrnehmen lässt, was unseren Verstand gerade beschäftigt. Anderes kommt sprichwörtlich gar nicht mehr ins Bild. Wenn wir so die Informationsgrundlage unseres Denkens schmälern und sie damit verschlechtern, verlieren wir trotz brillianter Denkleistung an Qualität, was die Resultate dieses Denkprozesses betrifft. Und diese Resultate sind Problemlösungsideen und Entscheidungen. So kommt es, dass wir gerade dann nicht mehr ‚über den Tellerrand hinaus sehen‘ können, wenn etwas für uns besonders wichtig ist. Wir sind dann so konzentriert, dass wir vieles nicht mehr wahrnehmen. Und auch unsere Entscheidungen werden über lange Plus- und Minuslisten nicht unbedingt besser, wenn unsere Wahrnehmung nur einbezogen hat, was wir ‚haben‘ wollten, jenes, auf das wir konzentriert waren. Wie auch in anderen Kontexten in denen Daten ausgewertet werden, gilt dann auch hier: shit in – shit out.

Es gilt also erstmal all unsere Sinne zu nutzen, um möglichst viel von der Welt wahrzunehmen und dann erst dem Denken seinen Raum zu geben und nicht umgekehrt.

Kleine Gewohnheiten. Die Magie einfachen Erfolges.

Und schließlich gibt es im Weiteren dann noch einen nächsten Auftrag für unseren Intellekt und unsere bewusste Willenskraft. Nachdem wir zunächst unsere Wahrnehmung durch ein bewertungsarmes einströmen erweitert haben und dann für uns richtungsweisende Entscheidungen getroffen haben, möchten wir diese ja auch umsetzen und konkrete Ziele erreichen. Das funktioniert am besten über geeignete Gewohnheiten im Alltag. Also über das verlernen ungünstiger Gewohnheiten und das neu lernen günstiger Gewohnheiten. Und für diesen Teil eines erfolgreichen 2020 brauchen wir ganz unbedingt unsere Ratio und unsere Willenskraft. Damit es im nächsten Jahr nicht bei guten Vorsätzen bleibt, sondern wir unsere Ziele wirklich erreichen.

Nachdem ich in den vergangenen Monaten viel darüber geschrieben habe, wie wichtig das Zulassen von Emotionen ist, ist es mir heute ein Anliegen der Stille Raum zu geben und gleichzeitig den Wert des Denkens zu beleuchten.

Nicht nur Kopf und Bauch. Wir sehen nur mit dem Herzen gut.

Denn, so weiß schon der kleine Prinz, man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche erkennen wir sonst nicht. Wobei der kleine Prinz hier sogar noch einen Schritt weiter geht. Von der ganzheitlichen Wahrnehmung, die Kopf und Bauch einschließt, gibt es einen wichtigen Schritt zu einer liebevollen Wahrnehmung und das geht tatsächlich sogar physisch über unser Herz. Dazu schreibe ich dann vielleicht im nächsten Beitrag zum Valentinstag. Jedenfalls ermöglicht es uns dann wieder unser Verstand auf Basis einer mindestens ganzheitlichen, besser noch liebevollen Wahrnehmung einen als ausreichend sicher bewerteten und erfolgversprechendem Weg einzuschlagen. Und in Folge kluge Maßnahmen zu planen, die uns an unser Ziel führen. Eine ganzheitliche Wahrnehmung und unser Verstand garantieren so nur zusammen ein Leben in Fülle und Sicherheit. Wir brauchen also wirklich beides.

Falls Sie zum Thema der Wahrnehmung, die übrigens eine Gewohnheit ist, gern mehr Lesen möchten und englische Lektüre kein Ausschlusskriterium ist, empfehlen wir folgendes wissenschaftlich fundierte und angenehm lesbare Buch: The Master and His Emissary, The Divided Brain and the Making of the Western World. Es gibt dazu auch eine Kurzversion vom selben Autor: Ways of Attending. How our Divided Brain Constructs the World sowie einen Trailer und Film auf Vimeo:https://vimeo.com/ondemand/thedividedbrain/182433899?autoplay=1

Literatur und ein Dankeschön.

Und damit unser Verstand so richtig effektiv arbeiten kann, hier noch eine weitere Literaturempfehlung in diesem Newsletter: https://jamesclear.com/atomic-habits

James Clear erklärt sehr anschaulich wie wir uns ganz bewusst wirksame Routinen aneignen können und hinderliche Routinen verlernen können, um langfristig Dinge zu erreichen, die wir zu Beginn für fast unmöglich halten.

Diese Art von guten Vorsätzen für das neue Jahr 2020 ist übrigens weit wirksamer als die wohlbekannte Liste der guten Vorsätze. Nehmen Sie nur einen davon und untermauern Sie ihn mit neuen Gewohnheiten. Und wenn Sie das wirklich tun, werden Sie von den Ergebnissen erstaunt sein.

Falls Sie das neue Jahr übrigens ganz ungewöhnlich beginnen möchten und persönliche Transformation, Persönlichkeitsentwicklung oder auch lebendige, genussvolle Sexualität ganz oben auf Ihrer Liste für 2020 stehen, dann schauen Sie sich Bedelicious, die Seminarreihe für Frauen, nochmal genauer an. Wir starten erneut am 25. Januar 2020 und noch sind einige wenige Plätze zu haben.

Und last but not least, möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Ihnen zu bedanken. Danke, für ein Jahr voller inspirierender Begegnungen, für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit und für Ihre Aufmerksamkeit, mit der Sie von uns lesen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben im Namen des gesamten LustforLife Teams einen sehr schönen Silvesterabend und einen freudig-frischen Start im neuen Jahr 2020.